Piperin: Der Türöffner für die Supermoleküle

Betrachten wir für einen Moment den schwarzen Pfeffer. Vermutlich haben die meisten von uns ihn zu Hause wie selbstverständlich im Schrank stehen und schenken ihm keine weitere Beachtung.

Sollten wir aber.

Schwarzer Pfeffer enthält Piperin. Piperin ist nicht einfach nur für die Schärfe zuständig. Es ist der wohl intelligenteste Stoff, den wir im KeksLab verwenden. Man könnte sagen: Piperin ist der Grund, warum die anderen Supermoleküle überhaupt ihren Job machen können.

Das Problem: Unser Körper ist eine Festung

Um die Genialität von Piperin zu verstehen, müssen wir kurz über die Leber sprechen. Sie ist ein sehr wirkunsgsvoller Türsteher. Wenn wir wertvolle Stoffe wie Curcumin zu uns nehmen, erkennt die Leber sie oft als „fremd“ und gibt den Befehl: „Sofort wieder raus damit!“ 
Das ist der Grund, warum viele Nahrungsergänzungsmittel zu teurem Urin werden. Sie kommen rein, werden nicht durchgelassen und gehen wieder raus. Der Fachbegriff dafür lautet "geringe Bioverfügbarkeit".

Das Piperins nutzt einen Trick

Piperin beherrscht einen biochemischen Trick. Es hemmt sanft und kurzzeitig bestimmte Enzyme in der Leber und im Darm (in der Fachsprache Glucuronidierung und Cytochrom P450 ). Bildlich gesprochen: Piperin geht zum Türsteher, verwickelt ihn in ein angeregtes Gespräch und hält die Hintertür offen.

Das Ergebnis ist erstaunlich: Studien haben gezeigt, dass Piperin die Aufnahme von Curcumin um bis zu 2000 Prozent steigern kann. Das ist ein überaus beeindruckender Wert.
Ohne Piperin ist Kurkuma oft nur ein Gewürz. Mit Piperin wird es zu einem Wirkstoff, der im Blut ankommt.

Mehr als nur ein Assistent

Es wäre jedoch ungerecht, Piperin nur auf seine Rolle als „Bioenhancer“ (Wirkungsverstärker) zu reduzieren. Es kann nämlich auch solo glänzen.

  1. Stoffwechsel-Motor: Piperin regt die Thermogenese an. Es heizt den Stoffwechsel sanft an, ohne dass du dafür einen Marathon laufen musst.
  2. Stimmungs-Aufheller: Es gibt Hinweise darauf, dass Piperin die Produktion von Serotonin und Dopamin positiv beeinflussen kann. 
  3. Verdauungs-Hilfe: Es stimuliert die Verdauungsenzyme genau dort, wo die Nahrung aufgespalten wird.

Im Kekslabor: Die perfekte Dosierung

Wie bei allem in der Natur macht die Dosis das Gift (oder in diesem Fall: die Wirkung). Zu viel Piperin würde den Körper unnötig reizen. Zu wenig hätte keinen Effekt auf die Bioverfügbarkeit.
Im KeksLab haben wir für die KraftEcken und WächterEcken das Verhältnis exakt kalibriert. Wir nutzen genau so viel Pfeffer, um die Supermoleküle sicher durch die Pforten deines Stoffwechsels zu schleusen, aber sanft genug, um bekömmlich zu bleiben.

Fazit

Wenn du unsere Kekse genießt, wirst du das Piperin vielleicht nur als feine, hintergründige Schärfe wahrnehmen. Wichtig dabei ist, dass es genau in diesem Moment die Tore weit offen hält, damit Deketene Curcumin, 6-Shogaol und Co. ihren großen Auftritt in unseren Zellen haben können.

Piperin ist der Türöffner. Wir haben ihm den Schlüssel gegeben.

Ein Wort zur Transparenz
Unsere Beschreibungen der Supermoleküle basieren auf der wissenschaftlichen Theorie der angewandten Prozesse (wie der thermischen Transformation). Ob und in welcher exakten Konzentration diese Verbindungen im finalen Keks landen, leiten wir aus diesem Verfahren ab – und sehen uns durch die spürbaren Erfahrungen unserer Community bestätigt. Da wir mit einem komplexen Naturprodukt arbeiten, handelt es sich um theoretisch begründete Annahmen, nicht um laboranalytisch garantierte Werte jeder einzelnen Charge. Unsere Produkte sind Genussmittel mit Funktion (Functional Food), keine Arzneimittel, und dieser Text ersetzt keine ärztliche Beratung.

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